Bausparen Ratgeber

Bausparen - klassisch, sicher, vielseitig und kein bisschen spießig

Millionen Deutsche haben sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten dazu entschlossen einen Bausparvertrag abzuschließen. Rund 80 Prozent aller Immobilienkäufer und Bauherren finanzieren ihre Immobilie über einen Bausparvertrag.

Bausparen schafft das dringend benötigte Eigenkapital für eine erfolgreiche Baufinanzierung und ist daher der bewährte und klassische Weg in die eigenen vier Wände. Wohnwirtschaftliche Zwecke sind jedoch nicht der einzige Grund für einen Bausparer.

So können Sie beispielsweise:

 

 
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Bausparen und staatliche Förderung

Bausparer erhalten unter bestimmten Voraussetzungen staatliche Förderungen, ergänzend zu ihren auf den eigenen Bausparvertrag fließenden Beiträgen.

Bausparförderung im Überblick

Je nach Art der Förderung gelten zum Beispiel Einkommensgrenzen, bestimmte Voraussetzungen für die Förderung und Auflagen bezüglich der Verwendung des Bausparguthabens.

 

Wie funktioniert eigentlich ein Bausparvertrag?

Bausparverträge sind grundsätzlich eher einfache Finanzprodukte. Man kann den Ablauf beim Bausparen in drei wesentliche Phasen einteilen:

  • Abschlussphase
  • Sparphase
  • Zuteilungsphase

Die Abschlussphase beim Bausparen

Klassisches Ziel beim Bausparer ist es, nach einer bestimmten Ansparzeit ein Bauspardarlehen in Anspruch zu nehmen. Zu diesem Zweck müssen meist 40-50 % der eigentlichen Bausparsumme zunächst angespart werden. Die Wahl der richtigen Bausparsumme ist daher wesentlich, wenn Sie einen Bausparvertrag abschließen möchten.

Auch die Abschlussgebühren richten sich nach der Höhe der Bausparsumme. Wenn Sie also noch kein konkretes Ziel vor Augen haben oder möchten lediglich vermögenswirksame Leistungen ansparen möchten, sollte die Bausparsumme dementsprechend etwas niedriger gewählt sein.

Informieren Sie sich zudem vor dem Abschluss über die jeweiligen Fördermöglichkeiten und ob Sie diese nutzen können.

Die Sparphase beim Bausparen

In der Ansparphase zahlen Sie regelmässig einen bestimmten Betrag in Ihren Bausparvertrag ein. Während dieser Zeit wird das angesammelte Bausparguthaben natürlich verzinst. Hier gibt es unterschiedliche Varianten.

Wenn Ihnen die Rendite wichtig ist, sollten Sie natürlich einen hohen Guthabenszins fokussieren. Möchten Sie allerdings später ein günstiges Bauspardarlehen in Anspruch nehmen, fällt der Guthabenszins während der Ansparphase deutlich niedriger aus.

In letzterem Fall sind eben vor allem die Darlehenszinsen wichtig. Vergleichen Sie diesbezüglich stets den effektiven Zins, sprich berücksichtigen Sie alle Kosten für das Darlehen und den Abschluss.

Die Zuteilungsphase beim Bausparen

Es ist den Bausparkassen verboten verbindliche Zusagen über die Zuteilung eines Bausparvertrags zu treffen. Zulässig sind allerdings Prognosen als Richtwert für die zu erwartende Dauer bis zur Zuteilung.

Die so genannte Bewertungszahl gibt praktisch an, in welcher Reihenfolge Bausparverträge zugeteilt werden. Je mehr Sie gemessen an Ihrer Bausparsumme bereits angespart haben und je länger Sie bereits warten, desto höher fällt die Bewertungszahl aus.

Es gibt aber auch Kombikredite, bei denen Ihnen die Bausparkasse sofort eine Finanzierung ermöglicht, ohne die klassischen 7 Jahre Ansparzeit abzuwarten.

Ist der Bausparvertrag zuteilungsreif, haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Sie können das Bauspardarlehen in Anspruch nehmen aber auch mangels Interesse daran auch darauf verzichten. Sie können aber auch Ihre Bausparsumme erhöhen und einfach weiter sparen.

 
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